von sz-mitarbeiter andreas
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Ein Jubiläumsjahr mit herausragenden Veranstaltungen liegt
vor der Kirchengemeinde St. Peter. Am Sonntag machte ein Konzert den Anfang.
Und am morgigen Mittwoch geht es weiter mit einem Vortrag über Kostbarkeiten
der Kirche.
Ensheim.
Die katholische Kirchengemeinde St. Peter in Ensheim hat Grund zu feiern. Denn
seit genau 25 Jahren gibt es die Pfarrkirche St. Peter und die Pfarrgemeinde
selbst wurde vor 850 Jahren erstmals erwähnt. Den Auftakt zum Jubeljahr
bildete am Sonntag das festliche Kirchenkonzert des Kirchenchores St. Peter
Ensheim und des saarländischen Polizeimusikkorps. So fanden sehr viele
Besucher den Weg ins Kirchenschiff, und sie sollten nicht enttäuscht werden.
Den Auftakt besorgte das Polizeimusikkorps mit Thomas Becker am Dirigentenpult.
Das fidele Konzert für zwei Trompeten von Vivaldi und der erste Satz des
dritten Brandenburgischen Konzertes von Bach - von Becker arrangiert - riss
die Zuhörer im Gotteshaus zu ersten Beifallstürmen hin. Der Chor,
bei dem Anette Priester auf die Schnelle als Chorleiterin eingesprungen war,
eröffnete sein Programm mit "Panis Angelicus" von Cesar Franck.
Fortan entwickelte sich ein munteres Wechselspiel zwischen Chor und Musikkorps.
Der Kirchenchor St. Peter verließ sich auf die Stücke, die ständig
in seinem Repertoire zu finden sind und die sie fast meisterlich beherrschen:
"Ave Verum" von Mozart, "Locus iste" von Bruckner sowie
"Preis und Anbetung" von Christian Rinck. Nach dem Finale des Polizeimusikkorps
mit Fescobaldis Toccata genossen die Musiker - Orchester und Chor - die verdienten
Ovationen der begeisterten Zuhörer in der Pfarrkirche.
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